Die Tagesklinik der Dermatologie, in der verschiedene
Hauterkrankungen behandelt werden, verfügt über eine
Balneo-Phototherapie-Einheit und ein Hochdosis UV-A1
Bestrahlungsgerät zur Behandlung der schweren Neurodermitis
und verschiedener anderer Hautkrankheiten. Hier werden mit Hilfe
von Licht und Wasser vor allem Patienten mit Schuppenflechte und
Neurodermitis therapiert. Daneben können Patienten der Tagesklinik
auch die in der Hautklinik vorhandene Laserbehandlung nutzen, mit
der ausgedehnte Warzen und Krebsvorstufen behandelt werden. Des
weiteren werden kleinere operative Eingriffe in der neuen
Einrichtung vorgenommen.
Die tagesklinische Behandlung stößt bei den Patienten der
Hautklinik auf großes Interesse. Die Vorteile gegenüber einer
vollstationären Behandlung sind offenbar gerade bei hautkranken
Menschen sehr ausgeprägt. So können beispielsweise jüngere
Patienten direkt nach der Schule in die Tagesklinik kommen, um dort
ihre Behandlung intensiv voranzutreiben. Auch für viele
Erwerbstätige erweist sich dieses neue Angebot der Hautklinik als
überaus sinnvoll. Sie kommen entweder vor oder nach der Arbeit zur
Therapie in die Tagesklinik.
Seit Oktober 1996 besteht die Tagesklinik für Gastroenterologie,
Endokrinologie und Ernährungsmedizin (GET) als teilstationäre Einrichtung mit
14 Planbetten. Hier werden chronisch entzündliche Darmerkrankungen
wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, Erkrankungen der Gallenwege,
hormonelle Krankheiten sowie PatientInnen mit Tumoren des
Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse und der Leber behandelt.
Aber auch strukturierte Diabetikerschulungen unter
alltagsähnlichen Bedingungen werden durchgeführt.
HOT Hämatologisch - Onkologische Tagesklinik
Mit der Hämatologisch-Onkologischen
Tagesklinik (HOT) startete unser Krankenhaus 1993 den Einstieg
in die teilstationäre Versorgung mit Anpassung an die Bedürfnisse
vieler PatientInnen. Ohne Qualitätsverluste und ohne Verzicht auf
die Angebotspalette eines Großkrankenhauses wurde die
organisatorische Lücke zwischen ambulanter und vollstationärer
Betreuung ausgefüllt. Die hohe Akzeptanz bei Kranken und
einweisenden ÄrztInnen zeigt, dass die Tagesklinik gerade für
TumorpatientInnen eine bedarfsgerechte Versorgungsform ist.