Nach der Diagnose „Kehlkopfkrebs" kann sich neben der Angst vor
einer Operation oder Behandlung ein Gefühl der Verunsicherung und
Ratlosigkeit einstellen. So fragt man vielleicht: Wird alles gut
gehen? Wie anders ist mein Leben danach? Werde ich wieder sprechen
können? Wie wirkt sich der Eingriff auf das Alltagsleben (für
Familie, in Beruf und Freizeit, beim Essen und Trinken) aus?
Viele Gesundheitsbedürfnisse können von der Medizin nicht, oder
nicht alleine erfüllt werden. Dies gilt insbesondere für die
Information, Beratung und Betreuung der Betroffenen in Fragen der
Krankheit und Bewältigung des Alltags. Der Bundesverband der
Kehlkopfoperierten e.V. versteht sich als, eine
Selbsthilfeorganisation für alle Rachen- und Kehlkopfkrebs
Erkrankte, Kehlkopflosen, Kehlkopfoperierten, Halsatmer und allen
Angehörigen. Unser Verband wird von Kehlkopflosen geleitet und
gewährleistet somit naturgemäß als Selbstbetroffene allergrößtes
Verständnis im Umgang mit gleichartig Betroffenen. Unsere Ziele
sind, den an bösartigen Kehlkopftumoren Erkrankten schon vor der
Operation und in der schweren Zeit danach mit unseren Erfahrungen
und Aufklärungsgesprächen zur Seite zu stehen. Wir wollen helfen,
mit den seelischen Belastungen und der Hilflosigkeit in der ersten
Zeit nach der Operation fertig zu werden. Manche Kehlkopflose
laufen Gefahr, durch die seelische Belastung, bedingt durch den
Verlust der Stimme, sowie die Atmung durch die Öffnung im Hals und
der anfänglichen Sprechschwierigkeit ins soziale Abseits zu
geraten. Ihnen wollen wir helfen, in dem wir sie mit
Schicksalsgefährtinnen und -gefährten zusammenbringen.
Gleichzeitig bieten wir Informationen laufend und aktuell im
Internet unter
www.kehlkopfoperierte-bv.de/ und
in unserer eigenen Zeitschrift „Sprachrohr".
Ansprechpartner im Klinikum Bremen-Mitte:
Herr Steffens
Selbsthilfegruppenleiter
Tel: 042358147
Ansprechpartner in Bremen:
Werner Westermann
Wangerländer Straße 3
Tel: 0421-513666
Mobil: 015775266865