Das operative Leistungsspektrum der Neurochirurgie:
Für operative Eingriffe stehen der Neurochirurgie zwei umfassend
ausgestattete Operationssäle zur Verfügung. Dabei erfolgt die
überwiegende Mehrzahl der Eingriffe nach mikrochirurgischen
Grundsätzen unter Einsatz von Operationsmikroskopen und speziellem
Instrumentarium. Traditionell ist die Neurochirurgie bereits seit
vielen Jahren auf Miniaturisierung der operativen Zugangswege und
Minimierung der operationsbedingten Schäden eingestellt
(Minimalinvasive Chirurgie). Entsprechend finden viele Operationen
mit Hilfe von Endoskopen, stereotaktischer Anzielung und
Sondenpunktion sowie unter Einsatz von Ultraschall, Laser und
Computernavigation statt. Alle verfügbaren operativen Techniken
sind vorhanden und werden je nach Erfordernis eingesetzt. Es werden
alle neurochirurgischen Krankheitsbilder ohne Einschränkung
behandelt.
Nach größeren Eingriffen wird die Behandlung auf der
Intensivstation durch das Team der neurochirurgischen und der
Anästhesiologischen Klinik fortgesetzt. Bereits dort setzt in der
Regel auch schon die physiotherapeutische Nachbehandlung und
Rehabilitation ein, die anschließend auf den Normalstationen
fortgesetzt wird, um ein möglichst gutes Behandlungsergebnis zu
erreichen. Erforderlichenfalls wird noch während des stationären
Aufenthaltes die weitere Behandlung durch andere Fachrichtungen
oder eine Rehabilitationsmaßnahme eingeleitet.
Neben der Intensivstation verfügt die Neurochirurgie auf zwei
Regelpflege- und einer Wahlleistungsstation über insgesamt 72
Betten, so dass in der Regel eine zeitgerechte Aufnahme und
Behandlung aller PatientInnen erfolgen kann. Das ärztliche Team
besteht aus dem Chefarzt, drei Oberärzten und 9 Assistenzärzten,
die gemeinsam mit den 67 MitarbeiterInnen des Pflegeteams, 3
Physiotherapeuten und vielen weiteren Helfern die Versorgung der
PatientInnen sicherstellen.
Ärztliche und Pflegerische Klinikleitung führen gemeinsam die
Klinik und koordinieren die Arbeit, dabei ist die Pflege nach dem
Prinzip der Bereichspflege organisiert. Die Übergabe zwischen den
Schichten erfolgt patientennah, um so die PatientInnen in den
klinischen Verlaufsprozess zu integrieren. Auf den Stationen wird
sowohl nach allgemeinen Pflegestandards wie nach
krankheitsbezogenen Prozessstandards gearbeitet.