Die Arbeit eines Pathologen kennen die meisten Menschen gut – aus zahlreichen Fernsehkrimis. Das Bild, das dort vermittelt wird, hat allerdings in vielen Fällen nur wenig mit der Wirklichkeit zu tun.Die regelmäßig stattfindende Gesundheitsakademie des Klinikums Bremen-Mitte richtet sich an medizinische Laien und will den menschlichen Körper, seine Funktionen, zentrale Organe und Grundlagen von Erkrankungen verständlich darstellen. Am 31. März ging es um den Tätigkeitsbereich eines Pathologen. Prof. Dr. Klaus Junker und Privatdozent Dr. Frank Brasch vom Zentrum für Pathologie berichteten anhand von Fallballspielen über die feingewebliche Diagnostik. Sie wird durchgeführt, wenn bei einem Patienten aufgrund einer Vorsorgeuntersuchung ein verdächtiger Befund erhoben und eine Gewebeprobe entnommen wurde. Erst die feingewebliche Untersuchung durch den Pathologen gibt Klarheit über die Erkrankung - insbesondere im Fall von Krebserkrankungen. Der Pathologe begleitet die Entscheidungen seiner ärztlichen Kollegen in Klinik und Praxis als Lotse der richtigen Therapie.
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